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Chinesischer Tourist erster H7N9 Todesfall Taiwans

  • 21-01-2014
  • Editor

Taipei – 21.1.2014 – Ein chinesischer Tourist mit H7N9 Vogelgrippe Infektion ist am Montag gestorben. Dies bestätigte das Krankheitskontrollamt heute. Dies ist der erste Todesfall eines mit dem H7N9 Virus infizierten Patienten in Taiwan.

Der 86-jährige Mann aus der chinesischen Provinz Jiangsu wurde wegen Grippesymptomen Ende Dezember während einer Reise in Taiwan ins Krankenhaus gebracht. Am 31. Dezember wurde eine Infektion mit dem H7N9 Virus bestätigt.

Der Vizedirektor des Krankheitskontrollamtes Chou Jih-hao sagte heute über den Tod des Patienten: "Davor waren die Virustests mehrere Tage negativ. Dies bedeutet, dass wir das Virus in seinem Körper bereits erfolgreich bekämpft hatten. Doch da seine Lungen angegriffen waren, konnte er es leider nicht überstehen. Wir haben gerade die Weltgesundheitsorganisation und die Behörden in China darüber informiert."

Gemäß dem Krankheitskontrollamt gibt es weiterhin keine Anzeichen einer Übertragung von Mensch zu Mensch des H7N9 Grippevirus. Laut Chou ist der Hauptübertragungsweg weiterhin von Vögeln auf Menschen.

Es sind bereits über 170 Fälle von H7N9 Infektion bei Menschen bestätigt worden. Außer zwei Fällen in Taiwan und drei Fällen in Hongkong sind alle in China aufgetreten.

Der erste in Taiwan bestätigte Fall einer H7N9-Infektion war bei einem taiwanischen Geschäftsmann nach seiner Rückkehr von der chinesischen Provinz Jiangsu im April. Der Patient konnte nach einer etwa einmonatigen Behandlung geheilt entlassen werden.

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