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Präsident Ma: Festlandchina nicht dämonisieren

  • 03-07-2014
  • Editor
Präsident Ma: Festlandchina nicht dämonisieren
Präsident im Ausland

Taipei – 3.7.2014 – Im Rahmen seines Aufenthalts in El Salvador hat sich Taiwans Präsident Ma Ying-jeou heute mit Medienvertretern getroffen. Dabei machte er seinen Standpunkt zu den Beziehungen Taiwans zu China deutlich, die man laut Ma nicht nur schlechtreden sollte.

Zur Behandlung der Beziehungen zu China erklärte er: „Sollten wir unsere Handelsbeziehungen mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt nun weiterentwickeln oder nicht? Die Beziehungen in der Taiwanstraße und Festlandchina werden ständig dämonisiert. Ich denke, dass wir irgendwann merken werden, dass wir selbst es sind, die davon Schaden erleiden. Ich habe nie gesagt, dass Festlandchina ein Land der Engel ist, aber wir sollten es auch nicht dämonisieren. Unsere Haltung sollte daher nüchtern und rational sein.“

Wie Präsident Ma ferner deutlich machte, sei Taiwans Wirtschaft heute weniger auf China und Hongkong angewiesen als noch vor zehn Jahren. Dennoch könne man sich aufgrund der Größe der chinesischen Wirtschaft und der geografischen Nähe wirtschaftlich auch nicht vollständig von China lösen.

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