Taipei – 9. Juli 2014 - Präsident Ma betonte am heutigen Nachmittag die Bedeutung seiner flexible Diplomatie und den kürzlichen Besuchen bei zwei diplomatischen Verbündeten in Zentralamerika.
Präsident Ma machte seine Aussagen im Anschluss an den parteiinternen Bericht von Außenminister Lin Yong-le zu den Ergebnissen der Reise.
Präsident Ma nahm bei seiner Reise an der Amtsantrittszeremonie von Panamas neugewähltem Präsidenten Juan Carlos Varela teil und traf anschließend Salvador Sanchez Ceren, den Präsidenten von El Salvador.
“Die Reise verlief insgesamt sehr glatt. Obwohl unsere Delegation von mehr als 100 Personen, die größte bei der Antrittszeremonie, recht kostenträchtig war, war dieser Besuch angesichts unserer schwierigen diplomatischen Situation notwendig, da er uns größere internationale Sichtbarkeit gab und anderen versicherte, dass unsere zahlreichen mit legitimen Zielen verbundene Hilfen legal nach Effizienzprinzipien vergeben werden und auch konkrete Ergebnisse erzielen.“
Diese internationale Kontaktpflege sei wichtig für Taiwans verstärkte Teilnahme in der internationalen Gemeinschaft und förderlich für die Kontaktaufnahme mit anderen Ländern, sagte Präsident Ma.
Die Republik China, Taiwans offizielle Bezeichnung, unterhält mit lediglich 22 Ländern diplomatische Beziehungen. Nach der Verbesserung der Beziehungen in der Taiwanstraße mit dem Amtsantritt Präsident Ma Ying-jeous im Jahre 2008 haben sich beide Seiten auf einen diplomatischen „Waffenstillstand“ bei der kostspieligen Abwerbung von diplomatischen Partnern geeinigt.