Taipeh – 12. Juli 2014. In seinem heute veröffentlichten Bericht hat das Parlament die Regierung dazu aufgerufen, mehr Freihandelszonen mit ostasiatischen Ländern zu verfolgen. Dies würde die internationale Konkurrenzfähigkeit von Taiwans Klein- und Mittelbetrieben steigern.
In dem Bericht des parlamentarischen Forschungsbüros hieß es, dass die globale wirtschaftliche Erholung nicht so schnell vorangehe wie erwartet. Dies wirke sich negativ auf eine Ausweitung von Taiwans Exporten und die Investitionstätigkeiten der Unternehmen aus. Zudem trügen fehlende Lohnanstiege in Taiwan zu einer schwachen Wirtschaftslage bei.
An erster Stelle der insgesamt acht Empfehlungen des Berichts steht daher die Forderung an die Regierung, mehr Resourcen auf die Ausweitung von Freihandelszonen zu konzentrieren. Innerhalb der Zonen könnten sich die beteiligten Länder dann auf Zollerlässe und gegenseitige Vorteilsmaßnahmen einigen. In Anbetracht der voranschreitenden wirtschaftlichen Integration in Ostasien bestünde laut Bericht andernfalls die Gefahr einer Marginalisierung Taiwans.