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Todesstrafe für Metro-Messerstecher gefordert

  • 21-07-2014
  • Editor
Todesstrafe für Metro-Messerstecher gefordert
Höchststrafe gefordert



Taipei – 21. Juli 2014 - Die Todesstrafe forderte die Staatsanwaltschaft von Neu-Taipei für den Messerstecher, der im Mai in Taipeis Metro wild um sich stach.
Vier Menschen starben und weitere 22 wurden dabei verletzt.

Wegen der Schwere des Verbrechens und der mangelnden Reue des 21-jährigen Angeklagten forderte die Staatsanwaltschaft die Höchststrafe.

Es war der erste Mehrfach-Mord, der in Taipeis Metro geschah.
Wie die Staatsanwaltschaft sagte, weise der Angeklagte keine Anzeichen einer Geisteskrankheit auf und habe in den Vernehmungen keinerlei Reue oder Einsicht in sein rechtswidriges , unmenschliches Verhalten gezeigt. Man erkenne eine assoziale, narzisstische, unreife Persönlichkeit ohne Mitgefühl für andere. Wegen der vier Morde und 22 Mordversuche, die den Tatbestand des Massenmordes erfüllen,  fordere man daher vom Gericht die Todesstrafe, teilte Staatanwalt Li Hailong mit.

„Während der Untersuchung zeigte der Angeklagte keine Anzeichen von Reue. Die Staatsanwälte  meinen daher , dass sein Verhalten als „Massenmord“ als abscheulich und unmenschlich definiert werden muss. Die führte zu irreparabler Trauer der Familienangehörigen der Opfer. Wir bitten daher das Gericht, die Höchststrafe zu verhängen. ", sagte Staatsanwalt Li Hailong.

Während der Untersuchungshaft wurde er vier mal klinisch untersucht und befragt, desweiteren wurden 18 Zeugen vernommen.  Als Motiv für seine Tat gab er Rache an. Wegen Problemen mit zwei Mitschülerinnen während seiner Grundschulzeit hatte er schon früh geschworen, einmal einen Massenmord zu begehen.


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