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Präsident verlangt weiter Entschädigung von Vietnam

  • 24-07-2014
  • Editor
Präsident verlangt weiter Entschädigung von Vietnam
Präsident Ma

Taipei – 24.7.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hat die Regierung Vietnams heute erneut dazu aufgefordert, Entschädigungszahlungen an taiwanische Unternehmen zu zahlen. Er machte seine Angaben bei einem Treffen mit Unternehmervertretern taiwanischer Geschäftsleute in Vietnam.

Bei anti-chinesischen Protesten in Vietnam waren im Mai auch mehr als 400 taiwanische Fabriken beschädigt worden, 25 davon schwer. Die Höhe des Gesamtschadens taiwanischer Unternehmen wird auf bis zu 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Zwar haben einige taiwanische Firmen bereits Vorschusszahlungen vietnamesischer Versicherungsunternehmen erhalten, eine offizielle Entschädigung der vietnamesischen Regierung blieb bisher jedoch aus.

Wie Taiwans Präsident heute betonte, werde die Regierung die beschädigten taiwanischen Unternehmen unterstützen und auch bei der Forderung nach Entschädigungszahlungen keine Zugeständnisse machen. So habe das Kabinett eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die aus Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und weiteren Experten bestehe, und sich für die Rechte und Interessen der taiwanischen Unternehmen einsetze.

Unterdessen machte Premierminister Jiang Yi-huah in einem Interview mit der BBC deutlich, dass die Regierung auch die Einleitung von Sanktionen gegen Vietnam nicht aussschließe, wenn das Land auch weiter keine Entschädigungen leiste.

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