Taipei – 26. Juli 2014 - Ausländische Experten trafen jetzt bei den Ermittlungen zur Aufklärung der Absturzursache des Fluges GE 222 der Transasia Air auf der Pescadoreninsel Penghu ein.
Mitte dieser Woche war eine Maschine des Typs ATR-72 bei schlechtem Wetter beim zweiten Landeanflugversuch in ein Wohngebiet ein bis zwei Kilometer vor der Landebahn entfernt abgestürzt.
Von den 58 Insassen des Flugzeuges kamen dabei 48 ums Leben. 44 der Opfer konnten bereits identifiziert werden, bei den verbleibenden werden zur Zeit DNA-Proben entnommen.
Unter den Experten befindet sich Offizielle der französischen Behörde für Zivilluftfahrtunglücke. Desweiteren sind, gemäß der Chicagoer Konvention für internationale Zivilluftfahrt, Vertreter des Flugzeugbauers ATR und des Motorenhersteller PWC in die Untersuchunhgen mit einbezogen.
Zwei weitere Experten aus Frankreich sollen bei der Analyse der Daten des Flugschreibers helfen, welche Juli veröffentlicht werden sollen. Mit ersten Analysen des Unfallhergangs ist erst in einem Monat zu rechnen, für die Fertigstellung des vollständigen Berichtes wird etwa ein Jahr vergehen.