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IEK: China-Südkorea-Handelsabkommen hat negativen Auswirkungen auf Taiwans Produzenten

  • 30-07-2014
  • Editor



Taipei – 30. Juli 2014 - Taiwans Produktionssektor wird deutliche Auswirkungen wegen des zwischen dem Festland und Südkorea geplanten Freihandelsabkommen zu spüren bekommen.
Dies teilte das zum Industrietechnologischen Forschungsinstitut ITRI gehörige Wirtschaftsforschungszentrum IEK am Mittwoch warnend mit.

Als Gegenmaßnahme empfahl sie eine beschleunigte Behandlung der Handelsabkommen mit dem Festland und dem Abschluß weiterer Freihandelsabkommen mit anderen Ländern und rief den Privatsektor zu stärkerer Innovation auf.

Das IEK hält für Taiwans Hersteller nach dem Inkrafttreten des Abkommens einen Produktionsrückgang von bis zu 3,85% für möglich, wertmäßig entspräche dies einem Rückgang von 21,5 Mrd. USD. Am stärksten wären der Chemie- und Petrochemiebereich mit einem Rückgang von 4,6% betroffen, gefolgt vom Maschinen- und Elektromaschinenbau mit 4,2%.

 Der Industrieoutput für das laufende Jahr soll laut IEK um 3,19% zulegen und korrigierte seine Prognosen damit um 0,1% nach oben. Für die Halbleiterproduktion wird ein Wachstum in zweistelliger Größe erwartet.  

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