Taipei – 31.7.2014 – Die Gefahr eines Ebola-Ausbruches in Taiwan sei noch immer sehr gering. Dies teilte Taiwans Krankheitskontrollamt am heutigen Donnerstag mit. Gerüchte zu einer an Ebola erkrankten Frau in Hongkong hatten zuvor auch in Taiwan für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt.
Laut Chuang Jen-hsiang, dem Vizedirektor des Krankheitskontrollamts, wisse man jedoch bereits, dass die Gerüchte nicht der Wahrheit entsprächen und die Patientin aus Hongkong zuvor gar nicht in das Epidemie-Gebiet in Westafrika gereist sei, sondern sich im ostafrikanischen Kenia aufgehalten habe. Dies habe man von der betreffenden Behörden aus Hongkong erfahren.
Wie das Krankheitskontrollamt weiter erklärte, verfolge man die Ebola-Epidemie in Afrika mit größter Aufmerksamkeit. Da es von Taiwan aus jedoch keine Direktflüge in die drei bisher betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone gebe, sei die Gefahr eines Ebola-Ausbruches in Taiwan sehr gering. Gemäß der aktuellen Statistik der WHO waren bis zum Sonntag über 1.300 Personen an dem Virus erkrankt, von denen bereits über 700 gestorben seien.