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Präsident Ma hofft auf Abkommen mit der EU

  • 31-07-2014
  • Editor
Präsident Ma hofft auf Abkommen mit der EU
Präsident Ma

Taipei – 31.7.2014 – Präsident Ma Ying-jeou hofft auf einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Taiwan und der Europäischen Union. Diese Angaben machte er heute bei einem Treffen mit Mitgliedern des Taiwan-Freundeskreises aus dem französischen Parlament.

Wie Ma dabei deutlich machte, hätten sich seit seinem Amtsantritt nicht nur die Beziehungen in der Taiwanstraße verbessert. Auch suche man verstärkt nach Teilhabemöglichkeiten auf der internationalen Ebene. So habe man bereits wichtige Abkommen mit Japan, Neuseeland und Singapur abgeschlossen. Auch mit der EU hoffe man daher für die Zukunft auf eine Ausweitung der Kooperation:

„Letztes Jahr war Frankreich unser viertgrößter Handelspartner in Europa, das gegenseitige Handelsvolumen erreichte mehr als vier Milliarden US-Dollar. Wir hoffen, dass durch ein Wirtschafts- oder ein Investitionsabkommen mit der Europäischen Union unsere Handelsbeziehungen zu Frankreich weiter voranschreiten können.“

Taiwans Präsident betonte ferner, dass beide Länder in den Bereichen Bildung und Kultur, Wissenschaft und Energie einen regen Austausch pflegten. Außerdem hoffe er auf den baldigen Abschluss eines Working-Holiday-Abkommens über Ferienarbeitsaufenthalte mit Frankreich, wie es Taiwan schon mit sechs anderen europäischen Ländern unterzeichnet habe.

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