Taipeh – 2. August 2014. Einen Tag nach dem schweren Gasunfall in Kaohsiung ist Taiwans Präsident Ma Ying-jeou am heutigen Samstag in die südliche Hafenstadt gereist. Bei mehreren Gasexplosionen waren in der Nacht auf Freitag aktuellen Angaben nach 28 Menschen ums Leben gekommen, 286 wurden verletzt, zwei weitere Personen werden noch vermisst.
Der Präsident besuchte die beiden Straßen Sanduo und Kaixuan, an denen sich die Gasexplosionen ereignet hatten. Vor Ort informierte sich Ma über die Hilfsmaßnahmen der Armee und der Rettungskräfte. Danach stattete der Präsident verschiedenen Krankenhäusern der Stadt einen Besuch ab und drückte den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus.
Der Präsident sagte: „Die Fahnen im ganzen Land werden drei Tage lang auf Halbmast gesetzt, um der Trauer des gesamten Volkes Ausdruck zu verleihen. Unser Respekt und unsere Trauer gelten all den Leben, die bei diesem Unfall verloren gegangen sind. In dieser schwierigen Zeit hoffen wir auf die gegenseitige Unterstützung der Menschen, um den Freunden aus Kaohsiung zu helfen, damit ihr Leben wieder zur Normalität zurückkehren kann. Zum Schluss wünsche ich mir Frieden für Kaohsiung und Taiwan!“