Taipei – 11.3.2014 – Auch in Taiwan ist heute den Opfern der Tsunami-Katastrophe in Japan vor drei Jahren gedacht worden.
Am 11. März 2011 löste ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste einen Tsunami aus. Bei der Katastrophe wurden mehr als 18.000 Menschen getötet. In Taiwan wurden eine Reihe von Gedenkveranstaltungen abgehalten.
Auch Japans Vertreter in Taiwan, Sumio Tarui und der Generalsekretär von Taiwans Verband für Ostasienbeziehungen, Lo Koon-tsan, haben heute an einer von in Taiwan lebenden Japanern organisierten Gedenkveranstaltung für die Katastrophenopfer teilgenommen. Der Verband ist in Abwesenheit von offiziellen diplomatischen Beziehungen für die Beziehungen zwischen Taiwan und Japan zuständig. Lo drückte im Namen der taiwanischen Regierung erneut Mitgefühl für die Opfer aus und Wünsche für das Wohlergehen der Bewohner der Katastrophengebiete.
Japans Vertreter in Taiwan, Tarui Sumio, dankte den Menschen in Taiwan für die Freundschaft und Unterstützung nach der Katastrophe. Man werde diese Hilfe nicht vergessen und auch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Taiwan und Japan weiterhin mit ganzer Kraft fördern.
Taiwans Parlamentspräsident Wang Jin-pyng sagte bei der Gedenkveranstaltung: "Nach dem Erdbeben sind alle, ob Parlamentarier oder Stadtbewohner auf einen zugekommen und haben uns gedankt, sobald sie erfahren haben, dass man aus Taiwan kommt. Das hat mich sehr berührt und ich habe die tiefe Freundschaft zwischen den Bevölkerungen Japans und Taiwans gespürt. Wir sollten dies wertschätzen. Wir werden Japan weiterhin bei der Katastrophenhilfe und dem Wiederaufbau unterstützen."
Parlamentspräsident Wang äußerte die Hoffnung, die Beziehungen und Kooperation zwischen Taiwan und Japan in Zukunft weiterhin zu stärken und zu erweitern.