Beijing - 5.8.2014 – Gemäß dem Vize-Chefunterhändler Taiwans mit China wird ein geplanter Kontrollmechanismus für Abkommen zwischen Taiwan und China die Unterzeichnung weiterer Abkommen zwischen beiden Seiten nicht beeinträchtigen. Es werde auch die Unterzeichnung eines Warenhandelsabkommens zwischen Taiwan und China nicht beeinflussen.
Der Vizevorsitzende der Stiftung für Austausch über die Taiwanstraße (SEF), Chang Hsien-yao, machte diese Angaben heute in Peking bei einem Treffen des Wirtschaftskooperationskomitees beider Seiten der Taiwanstraße. In Taiwan ist ein Gesetz zur Kontrolle von Abkommen zwischen Taiwan und China in Planung.
Chang sagte, eine schnelle Unterzeichnung des Warenhandelsabkommens zwischen beiden Seiten wäre hilfreich für ein baldiges in Kraft treten des Handelsabkommens über Dienstleistungen zwischen beiden Seiten. Es sei auch bedeutend für das gesamte Rahmenabkommen über Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECFA) zwischen beiden Seiten.
An diesem Treffen des Wirtschaftskooperationskomitees zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße in Peking nahm auch Zheng Lizhong, der Vizevorsitzende des chinesischen Verbandes für Beziehungen über die Taiwanstraße (ARATS), teil. Die taiwanische SEF und chinesische ARATS sind mit Verhandlungen zwischen beiden Seiten betraut.
Zheng Lizhong sagte, bei den Verhandlungen über ein Warenhandelsabkommen seien bereits Fortschritte erzielt worden. Es gebe jedoch auch noch Differenzen. Man werde sich bemühen, mit gegenseitigem Verständnis und Aufrichtigkeit die Differenzen zu lösen.
Das Wirtschaftskooperationskomitee zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße ist mit Folgeverhandlungen des Rahmenabkommens über Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECFA) betraut. Das Komitee trifft sich jedes halbe Jahr, abwechselnd in Taiwan und China, zu Gesprächen. Dies ist das 6. Treffen des Komitees.