Taipei - 6. August 2014 - Die jährliche Generalversammlung der APPU, der Asiatisch-Pazifischen Parlamenterier-Vereinigung, wurde heute in Taipei mit einem gemeinsamen Kommunique beendet.
Das Kommunique zur regionalen Kooperation im Bereich der Katastrophenvorsorge und –hilfsmaßnahmen wurde bei der Abschlusszeremonie von zehn der zwölf Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Lediglich Malaysia und die Mongolei lehnten eine Unterzeichnung des Dokumentes ab. Taiwans Parlamentarier Lin Yu-fang sagte, dass man trotz fehlener Beweise einen Einfluss Chinas dafür nicht ausschließen könne. Insgesamt betrachtete er den Verlauf des Treffens als erfolgreich, da auch Länder ohne diplomatische Beziehungen zur Republik China, Taiwans offizielle Bezeichnung, dass Papier unterzeichnet hätten.
Neben dem Kommunique wurden noch neuen Resolutionen beschlossen, darunter auch die gegenseitige Förderung zum Beitritt zu Freihandelsabkommen wie der Transpazifischen Partnerschaft TPP und dem Regionalabkommen RCEP. Zu beiden Abkommen hat Taiwan sein Beitrittsgesuch ausgedrückt.
Das APPU wurde 1965 in Tokio zur Förderung von Freiheit und Demokratie zur Sicherung von Frieden und Stabilität in Asien gegründet.