Taipei – 8.8.2014 – Laut Wu Ching-kuo, Taiwans einzigem Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), sowie Mitglied im Executive Board, stünden dem IOC umfassende Veränderungen bevor. Im Zuge der von dem deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach initiierten „Olympischen Agenda 2020“ seien notwendige Reformen zu erwarten, die Wu als die größten in der Geschichte des IOC bezeichnete.
Die Reformen könnten Veränderungen des Bewerbungsverfahrens für Olympische Spiele und bei der Altersgranze für IOC-Mitglieder beinhalten, sowie die Einrichtung eines eigenen Olympia-Fernsehkanals. Laut Wu Ching-kuo könne die Reforminitiative von IOC-Präsident Bach alles beinhalten.
Er zeigte sich froh, dass der Olympischen Bewegung solch weitreichende Reformen bevorstünden, die von mehr als einem dutzend Arbeitsgruppen ausgearbeitet würden. Die Veränderungen würden die Bewegung für mehrere Jahrzehnte prägen, so die Ansicht Wu Ching-kuos. Im Dezember stimmt das IOC dann über die Reformpläne ab.