Die Bürgermeisterin von Kaohsiung, Chen Chu, hat sich beim Kabinett für die Katastrophenhilfe nach den schweren Gasexplosionen bedankt. Bürgermeisterin Chen machte diese Angaben heute während einer Besichtigung der Unglücksstelle.
In der Nacht von 31. Juli auf 1. August um Mitternacht haben sich in Kaohsiung eine Reihe von Gasexplosionen ereignet. Dabei wurden 30 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt. Straßen und Häuser wurden schwer beschädigt. Kaohsiungs Bürgermeisterin dankte Premierminister Jiaing Yi-huah dafür, dass das Kabinett Kaohsiung einen Etat in Höhe von 1,6 Milliarden Taiwan Dollar (ca. 40 Millionen Euro) für den Wiederaufbau zugesagt hat.
Gemäß Kabinettssprecher Sun Lih-chyun habe Kaohsiungs Bürgermeisterin Chen Chu außerdem während eines Telefongespräches mit dem Premierminister für den Etat der Zentralregierung für die Wiederaufbauarbeiten gedankt. Chen schlug Jiang außerdem ein Treffen zu einem Gespräch über mit den Gaseplosionen zusammenhängende Fragen und die Zukunft der Petrochemie-Industrie nach den Explosionen vor. Gemäß Kabinettssprecher Sun habe Premierminister Jiang das Wirtschaftsministerium und weitere zuständige Behörden angewiesen, Informationen für das Gespräch vorzubereiten. Es sei jedoch noch kein Zeitpunkt für ein Treffen zwischen Premierminister Jiang Yi-huah und Kaohsiungs Bürgermeisterin Chen Chu festgelegt worden.
Bürgermeisterin Chen sagte heute, dass die Arbeiten im Gebiet der Gasexplosionen durch die kürzlichen schweren Regenfälle behindert werden. Sie wolle das Ende der schweren Regenfälle abwarten und erst dann nach Taipei zu einem Treffen mit dem Premierminister reisen.
Kaohsiungs Bürgermeisterin Chen Chu ist Mitglied der Oppositionspartei DPP.