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Präsident ruft Oppostion zur Zusammenarbeit bei der Handelspolitik auf

  • 11-08-2014
  • Editor
Präsident ruft Oppostion zur Zusammenarbeit bei der Handelspolitik auf
Präsident Ma Ying-jeou


Taipei – 11. August 2014 -  Präsident Ma Ying-jeou rief die Oppposition dazu auf, Parteistreitigkeiten hinten an zu stellen und zusammen an der Verabschiedung eines Gesetzes zur Überwachung von Verhandlungen mit Festlandchina zu arbeiten. Desweiteren sei eine baldige Ratifizierung des Dienstleistungshandelsabkommmens angeraten, wolle man eine weitere Isolation Taiwans vermeiden, sagte Präsident Ma.

Zur Vermeidung einer Marginalisierung in der asiatisch-pazifischen Region könne Taiwan Handelsliberalisierung und Wirtschaftskooperation mit dem Festland, welches fester Bestandteil der globalen Lieferkette sei, nicht vermeiden, sagte Präsident Ma.

Er bezog sich damit auf einen am 4. August im Wall Street Journal erschienenen Artikel mit dem Titel „Taiwan lässt sich selbst zurückfallen“ , in dem Handelshemmnisse mit China als schädlich für Taiwans Wirtschaft beschrieben werden.

“Handelsbeziehungen mit dem Festland sind eine Tatsache. Es ist unmöglich, dort nicht mehr zu investieren oder Investitionen aufzulösen oder den Handel einzustellen. Auch dort wurde geschrieben, dass wir uns damit selber schaden. Wir sollten daher Abkommen mit China unterzeichnen und andere Länder wissen lassen, dass wir offen für alle, nicht nur für das Festland sind. Damit können wir zukünftigen Schaden vermindern.“

Im März löste der Versuch der Regierung, das Dienstleistungshandelsabkommen mit China durch das Parlament zu boxen, langanhaltende Proteste und eine Besetzung des Parlamentes aus. Erst als die Regierung der Forderung einer gesetzlichen Regelung zur Überwachung von Verhandlungen mit dem Festland nachzukommen versprach, endeten die Proteste.

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