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DPP reagiert auf schlechte Umfrageergebnisse

  • 14-03-2014
  • Editor
DPP reagiert auf schlechte Umfrageergebnisse
DPP-Chef Su

Taipei – 14.3.2014 – Führende Politiker der oppositionellen Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) zeigten sich heute unbeeindruckt von den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage. Demnach erhielt die Chinapolitik der regierenden Kuomintang deutlich mehr Unterstützung in der Bevölkerung als jene der oppositionellen DPP, was in der Umfrage auch auf die Wirtschaftspolitik und die Einstellung gegenüber China zutraf.

DPP-Chef Su Tseng-chang erklärte die Einstellung seiner Partei gegenüber China wie folgt: „Wenn China einen militärischen Angriff auf Taiwan auch weiterhin nicht ausschließt, dann wird die DPP auf jeden Fall gegen China opponieren. Vielleicht gab es in der Vergangenheit einige Vorgehensweisen, zu denen die Menschen andere Ansichten hatten. Dem wird sich die Partei stellen und sich anpassen.“

Wie Su weiter deutlich machte, habe er stets betont, dass seine Partei in der Chinapolitik an Kontinuität und Stabilität festhalten müsse. Nur so könne bei den Menschen und der internationalen Gemeinschaft Vertrauen in die DPP entstehen.

Neben Su Tseng-chang sind auch die ehemalige DPP-Chefin Tsai Ing-wen und der frühere Premierminister Frank Hsieh mögliche Kandidaten für den Parteivorsitz der DPP, der bereits im Mai gewählt wird. Die Wahl könnte auch darüber entscheiden, wer aus der Partei 2016 in das Rennen um die Präsidentschaft gehen wird.

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