Taipei – 14.3.2014 – Auf der Suche nach Fachkräften hat das Innenministerium heute den Entwurf zu einer Gesetzesänderung vorgelegt, die es Fachkräften aus Hongkong und Macau erleichtern soll, sich langfristig in Taiwan anzusiedeln.
Auch wenn sie einen Studienabschluss einer taiwanischen Universität vorweisen können, haben Menschen aus diesen Ländern nach der derzeitigen Gesetzeslage sofort nach dem Studium kein Aufenthaltsrecht. Sie müssen sich zunächst zwei Jahre in ihrem Heimatland aufhalten und können sich anschließend nach einjährigem Aufenthalt in Taiwan um einen Personalausweis bewerben.
Gemäß dem geänderten Gesetz können sie nach einem Studienabschluss in Taiwan und fünfjähriger Arbeitserlaubnis vor Ort einen solchen Ausweis oder eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
Laut Angaben der Einwanderungsbehörde lebten zur Zeit mehr als 9.000 Studierende aus Hongkong und Macau in Taiwan. Man habe die Hoffnung, dass das neue Gesetz in den nächsten zwei Monaten in Kraft trete und sich auf die Anwerbung von Fachkräften aus diesen Ländern positiv auswirke.