Taipeh – 15. März 2014. Ein ranghoher Beamter der US-Regierung hat am Freitag die Unterstützung Washingtons für Taiwans Verteidigung bekräftigt, damit der Dialog zwischen Taipeh und Peking frei von Zwängen fortgeführt werden könne. Kin Moy, der mit für den Bereich Ostasien und Pazifik im US-Außenministerium zuständig ist, sagte, dass Lieferungen von Defensivwaffen der USA an Taiwan in Übereinstimmung mit dem Taiwan Relations Act stünden.
In seiner schriftlichen Aussage vor dem Kongress-Auslandsausschuss führte er aus, dass die US-Unterstützung für Taiwans Demokratie, Menschenrechte und Verteidigungsbedarf Taiwan Vertrauen bei Verhandlungen mit China gäben. Weiter sagte er, dass die USA auch in Zukunft den Dialog über die Taiwanstraße unterstützen würden und die USA sich dazu verpflichet sähen, Taiwans Fähigkeit zu fördern, diese Gespräche frei von jeglichen Zwängen fortsetzen zu können.
Das Komitee begang mit der Anhörung den 35. Jahrestag der Verabschiedung des Taiwan Relations Act. Seit 1979 regelt das Gesetz in Abwesenheit offizieller diplomatischer Kontakte die Beziehungen zwischen Washington und Taipeh, darunter auch US-Waffenverkäufe an Taiwan.
Im Hinblick auf Taiwans internationalen Spielraum wiederholte Moy Washingtons Standpunkt, gemäß dem die USA Taiwans Aufnahme in Organisationen befürworten, bei denen Staatlichkeit nicht zu den Mitgliedskriterien gehört. Ausdrücklich begrüßen würden die USA laut ihm Taiwans Interesse an einer Aufnahme in die Handelsgruppe der Transpazifischen Partnerschaft (TPP).
Taiwans Außenministerium begrüßte die Bemerkungen von Moy und anderen Mitgliedern des US-Kongresses während der Anhörung. Aus dem Ministerium hieß es, die Aussagen würden die Wichtigkeit unterstreichen, die die USA den Beziehungen zu Taiwan beimessen.