Taipei – 20. August 2014 - Taiwans Exportaufträge für den Monat Juli beliefen sich auf 38,2 Mrd. USD und waren damit um 5,7% über dem Auftragsvolumen des Vorjahresmonats.
Im Vergleich zum Vormonat Juni sanken sie allerdings um 1,8%.
Vergleicht man das Auftragsvolumen der ersten sieben Monate dieses Jahres mit dem Vorjahreszeitraum, ergibt sich ein Anstieg von 5,6% auf knapp 259 Mrd. USD.
Der Handel in die Eurozone legte bis Juli um 2,7% etwas schwächer als der Trend zu , Deutschland machte eine Ausnahme. Der Auftragswert der von deutschen Firmen georderten Produkten stieg dabei um 28%.
Taiwans wichtigste Exportsektoren, Elektronik, Information und Kommunikation, auf die etwa je ein Viertel der Aufträge entfallen, stiegen zum Vorjahresmonat um 11,2 % bzw. sanken um 0,5%. Besser sah es bei der Betrachtung der ersten sieben Monaten aus, in der ein Zuwachs von 12,1% bzw. 4,3% zu verzeichnen war. Am stärksten stieg der Auftragseingang im Maschinenbau, der um 18,1% höher als im Vorjahr war.
Die meisten Aufträge kamen mit knapp 27% aus China und Hongkong, gefolgt von den USA mit 24%. Auf die Eurozone entfielen 12,5%, auf Deutschland 2,2% aller Auftragseingänge.