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Personalwechsel könnten zu Vertrauensverlust führen

  • 21-08-2014
  • Editor

Taipei – 21.8.2014 – Häufige Personalwechsel in den für Chinaangelegenheiten zuständigen Behörden würden die Effektivität der Verhandlungen zwischen Taiwan und China beeinträchtigen. Diese Ansicht vertreten verschiedene taiwanische Experten, die sich nun in der Sache zu Wort gemeldet haben. Erst am Samstag war Chang Hsien-yao, der erste Vize-Vorsitzende der Kabinettskommission für Festlandsangelegenheiten (MAC), aus familiären Gründen von seinem Posten zurückgetreten.

Nach Ansicht von Professor Wang Kao-chen vom Institut für internationale Angelegenheiten der Tamkang-Universität, könnten plötzliche und häufige Personalwechsel in den betreffenden taiwanischen Behörden für einen Vertrauensverlust auf der chinesischen Seite sorgen und womöglich zu einer Frage der nationalen Sicherheit werden. Die Verhandlungen zwischen beiden Seiten würden dadurch in Zukunft sicherlich schwieriger werden.

Auch Chiou Jin-yi, der ehemalige Generalsekretär von Taiwans Stiftung für den Austausch über die Taiwanstraße (SEF), gab zu Bedenken, dass häufige Personaländerungen die Stabilität der Beziehungen gefährden könnten. Er betonte zugleich, dass dies die Gesamtsituation der gegenseitigen Zusammenarbeit jedoch nicht beeinflussen werde.

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