Der politische Mord an Henry Liu (劉宜良) im Jahr 1984 sorgte unter anderem für diplomatischen Zwist zwischen dem damaligen KMT-Regime in Taiwan und den USA. Taiwans Militärgeheimdienst hatte Mitglieder der kriminellen Organisation Bambus-Union damit beauftragt, den Auswanderer und US-Staatsbürger Liu in seiner Wahlheimat Kalifornien zu ermorden, weil dieser kritische Schriften über Machthaber Chiang Ching-kuo (蔣經國) verfasst hatte. Im heutigen zweiten Teil des Interviews spricht der Herausgeber einer neuen Quellensammlung zum sogenannten Chiang-nan-Fall (江南案) - benannt nach Lius Pseudonym - Wu Chung-ying (吳俊瑩) von der Academia Historica, über historischen Hintergründe und Nachwirkungen.
Nachwirkungen eines politischen Mords von 1984
- 16-08-2021

RTI Radio Taiwan International
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