Der taiwanische Demokratieaktivist Lee Ming-che (李明哲) ist nach fünf Jahren Haft in China am vergangenen Freitag, den 15. April, nach Taiwan zurückgekehrt. Lee verschwand im März 2017 nachdem er von Macao nach China gereist war, um Freunde zu besuchen. Später wurde er in China wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seine Frau Lee Ching-yu (李凈瑜) hatte sich unermüdlich für seine Freilassung eingesetzt. Der Fall von Lee erregte über Taiwan hinaus große Aufmerksamkeit und beschäftigte u.a. die EU und die UN.
In der heutigen Ausgabe von "Schlagzeilen der Woche" sprechen wir über die Hintergründe des Verschwindens von Lee Ming-che, die internationalen Reaktionen auf den Fall und seine Freilassung.


RTI Radio Taiwan International
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