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228-Vorfall - Die Vorgeschichte

  • 23-02-2023
Rund um die Insel
Die ersten Regierungsvertreter und Soldaten der neuen KMT-Regierung nach dem zweiten Weltkrieg noch freudig begrüsst. (Bild: Ilon Huang - aus dem National 228 Memorial Museum)
Rund um die Insel
Lin Lien Zong (林連宗), auch ein späteres Opfer des 228-Vorfalls hatte anfänglich große Hoffnung für die Republik China. Hier ein Brief von ihm an seine Tochter: Von den 1600 Abgeordneten bei der Verfassungsgebenden Versammlung in Nanjing sind schon 80 Frauen dabei. Wenn du fleissig lernst, kannst du vielleicht einmal Präsidentin unseres Landes werden. (Bild: Ilon Huang - aus dem National 228 Memorial Museum)
Rund um die Insel
Auch der neue Gouverneur, Chen Yi, wurde anfänglich mit großer Hoffnung empfangen. (Bild: Ilon Huang - aus dem National 228 Memorial Museum)

Nächste Woche Dienstag ist der 28. Februar, ein Feiertag in Taiwan, der an die Opfer des 228-Zwischenfalls oder 228-Massakers von 1947 erinnert. Der 228-Zwischenfall war ein im Jahr 1947 ganz Taiwan erfassender Aufstand gegen die damalige Kuo-Min-Tang-Regierung, der durch Regierungstruppen gewaltsam niedergeschlagen wurde.

Aus diesem Anlass wird es in Rund um die Insel eine dreiteilige Serie zum 228-Vorfall geben.

Im ersten Teil geht Ilon Huang auf die Vorgeschichte eingehen, die erklären soll, wieso die Stimmung in Taiwan so geladen war, dass ein unter normalen Umständen eher kleiner Vorfall, nämlich die Konfiszierung illegal verkaufter Zigaretten, zu einer Explosion führen konnte, an deren Ende tausende von Toten standen.

Im zweiten Teil in der kommenden Woche geht es dann um den Ausbruch des 228-Vorfalls und wie dieser so verheerende Ausmaße annahm.

Im dritten und letzten Teil geht es dann um die Geschichten einiger der vielen Opfer des 228-Vorfalls.

Unterhalten hat sich Ilon Huang dazu mit Cheng Nai Wei, Direktor vom Nationalen 228-Museum in Taipeh (National 228 Memorial Museum). 

Redaktion

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