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Folgen der erneuerbaren Energien auf die Ökosysteme Taiwans: Manuel Zehr im Interview (1)

  • 01-04-2023
Rhapsodien der Natur
Das Bild zeigt einen Onshore-Windmühlenpark im Changhua Fangyuan Wanggong Wind Power Generation Area. Die Windmühlen haben die Form eines Schneebesens statt wie üblich die dreiblättrigen Rotoren. (CNA)
Rhapsodien der Natur
Unternehmer, Umweltaktivist, Masterstudent der erneuerbaren Meeresenergien Manuel Zehr bei Radio Taiwan International.
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Beispiel einer auf Wasser schwebenden Solarenergieanlage in Kaohsiung von 2010. (CNA)
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Windkraftanlagen im Küstengebiet von Luzhu in der Stadt Taoyuan. (Bereitgestellt vom Landwindkraftwerk der Abteilung für erneuerbare Energien von Taipower via RTi)
Rhapsodien der Natur
Windpark auf Insel Penghu. Komponist Li Weihan komponierte das Lied „Rotating Wind Music“, welches die niederfrequente Geräuschkulisse von den Windrädern wiedergibt. den Geräuschpegel der rotierenden Windräder wiedergibt. (RTi)
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Offshore-Windprojekt Formosa III vor der Küste von Changhua in Zentralwesttaiwan. (Quelle: https://www.formosa3windpower.com/en/news/21)
Rhapsodien der Natur
Eine Offshore-Windkraftanlage besteht aus Flügeln, Gondel, Turm, Übergangsstück und Fundament. (Quelle: EnBW https://www.formosa3windpower.com/en/schoolInfo/10)
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Der neue Windpark der EnBW in der Nordsee. Die Rotorblätter sind 75 Meter lang und die Türme über 100 Meter hoch. (Quelle: EnBW https://www.formosa3windpower.com/en/schoolInfo/10)
Rhapsodien der Natur
Lokale Umweltschutzorganisationen äußern ihre Besorgnis, dass Offshore-Windkraftanlagen den Lebensraum der Weißen Delfine schädigen könnten und fordern die Regierung regelmäßig auf, wirksame Schutzmaßnahmen zu ergreifen. (Foto von Zhang Dehou via Rti)
Rhapsodien der Natur
Von den weißen Delfinen gibt es in freier Wildbahn schätzungsweise nur noch 50 Expemplare. (RTi)
Rhapsodien der Natur
Viele von den weißen Delfinen werden an die Strände gespült (via RTi)

In den folgenden Rhapsodien widmen wir uns im Interviewformat der Fragestellung, welche Folgen die erneuerbaren Energien in Taiwan auf die Ökosysteme haben. Interviewpartner ist Umweltaktivist, Unternehmer und seit Corona auch Masterstudent der erneuerbaren Meeresenergien: Manuel Zehr.

In mehreren Teilen sprechen wir über Taiwans erneuerbare Energienbranche, ihre Auswirkungen auf die hiesige Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere die Auswirkungen der On- und Offshorewindindustrie. Umweltschutz in Taiwan zu betreiben ist ein schwieriges Unterfangen, sagt Manuel, denn es gibt hochgesteckte Ziele und doch mangelt es in der Umsetzung an qualifiziertem Fachpersonal, an aussagekräftigen Messdaten und lokalen Ressourcen. Auch werden Schäden an der Umwelt zu wenig erforscht, zu wenig geahndet und wenn, dann lediglich mit einer Geldstrafe belegt, statt wie beispielsweise in Deutschland mit einem vorübergehenden Baustopp, bis die Sachlage geklärt ist und Lösungen gefunden werden. Die Insel Lüdao, die grüne Insel, findet Manuel aus Sicht der erneuerbaren Meeresenergien besonders interessant, denn sie hat eine besondere Lage mit ganz besonderen Bedingungen.

Im ersten Teil spricht Manuel über die verschiedenen erneuerbaren Energien, die Taiwan nutzt und welche Auswirkungen die Offshore-Windräder auf die Unterwasserwelt haben.

Redaktion

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