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TAITRA eröffnet Handelszentrum in Texas und andereBizNews

  • 11-07-2023
Business News
TAITRA-Vorsitzender Huang Chih-fang (黃志芳) und die ehemalige demokratische Abgeordnete Eddie Bernice Johnson (Foto: CNA)

Taiwan eröffnet neues Handelszentrum in Dallas
Taipei – 27. Juni 2023. Ende Juni eröffnete Taiwans Außenhandelsrat (TAITRA) ein neues Taiwan Handelszentrum in Dallas, Texas. Der TAITRA-Vorsitzende Huang Chih-fang (黃志芳) wurde von einer Reihe aktueller und ehemaliger US-Abgeordneter begleitet, darunter der ehemalige demokratische Abgeordnete Eddie Bernice Johnson, die republikanischen Abgeordneten Pete Sessions, Lance Gooden und Keith Self sowie die demokratische Abgeordnete Jasmin Crockett. 

In seiner Eröffnungsrede sagte Huang, dass Texas ein wichtiges Zentrum für Technologie, Energie und Produktion sei und dass TAITRA das Potenzial für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung sehe. Er sagt, dass sich die Kompetenzen von Taiwan und Texas in den Bereichen Halbleiter, Elektronik, Telekommunikation, Werkzeugmaschinen und Luft- und Raumfahrt überschneiden. Er fügt hinzu, dass sich sein Team darauf freue, die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Texas zu fördern. 

TAITRA hat bereits in vier anderen US-Städten Taiwan Handelszentren eingerichtet, nämlich San Francisco, Miami, Los Angeles und Chicago. Damit ist das Zentrum in Dallas das fünfte seiner Art.

Taiwan lehnt Petition zur 4-Tage-Arbeitswoche ab
Eine Verkürzung der Arbeitswoche auf vier Tage und eine Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 30 Stunden pro Woche sei landesweit nicht durchführbar, erklärte Taiwans Arbeitsministerium Ende Juni als Antwort auf zwei Petitionen.

Eine der Petitionen forderte die Regierung auf, Taiwan zum ersten Land in Asien zu machen, das ein dreitägiges Wochenende einführt, während die andere forderte, Artikel 30 des Arbeitsnormengesetzes zu überarbeiten, um die Arbeitszeit auf sechs oder sieben Stunden pro Tag bzw. 30 bis 35 Stunden pro Woche zu senken.

Die Personalverwaltungbehörde des Kabinetts (DGPA) teilte am Montag mit, dass nach Konsultation der zuständigen Stellen und Gruppen und nach Einholung von Stellungnahmen aus allen Lebensbereichen die meisten mit dem Vorschlag nicht einverstanden waren und er daher nicht angenommen werde.

Die Personalverwaltungbehörde erklärte, eine viertägige Arbeitswoche würde sich auf das tägliche Leben der Menschen, die Geschäftsabläufe, die Transportplanung, die Abwicklung von Devisengeschäften, Börsentransaktionen und das Recht der Schüler auf Bildung auswirken und hätte weitreichende Folgen. Es gebe nur wenige Beispiele für Unternehmen des öffentlichen oder privaten Sektors in anderen Ländern, die diese Regelung umsetzen.

Der Personalverwaltungbehörde zufolge gebe es immer noch keine statistischen Daten über die Auswirkungen einer viertägigen Arbeitswoche auf die Verwaltungseffizienz der Behörden, die Gesundheit des Personals und die Entwicklung der Wirtschaft.

Da die Behörden für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben verantwortlich seien und die Qualität der Dienstleistungen für die Bevölkerung aufrechterhalten müssen, sei es nach Ansicht der Personalverwaltungbehörde nicht angebracht, übereilt eine Änderung einzuführen, bevor die Bedingungen und unterstützenden Maßnahmen für die öffentliche Verwaltung, die Industrie und das Bildungswesen abgeschlossen seien. Die Behörde sagte, sie werde die Entwicklungen in anderen Ländern auch in Zukunft beobachten.
 

Redaktion

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