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Roland Kirschner über Kalligraphie: Technik und gesellschaftlicher Stellenwert

  • 12-07-2023
Leben in Taiwan
Roland Kirschner malt neben Schriftzeichen auch Tuschezeichnungen, die viel mehr Freiheit erlauben als die Schriftzeichen. Hier: Lingzhi im Kiefer. (Foto: Roland Kirschner)
Leben in Taiwan
Berühmte Künstler sollen zum chinesischen Neujahrsfest ihre Segen kalligraphieren, darunter auch Roland Kirschner, 2019 im Grand Hotel. (Foto: Grand Hotel Taipei)
Leben in Taiwan
Auf Instagram postete Präsidentin Tsai Ing-wen einen Post über eine Kalligraphie-Ghostwriterin des Präsidentenpalastes: Yang Shu-wan 楊淑婉. Tsai sagt, daß Yang seit 20 Jahren Kalligraphie schreibt und die verschiedenen Schriftarten beherrscht; ihre Druckschrift sei so sauber wie gedruckt. Die drei Zeichen entsprechen Tsais chinesischem Namen: 蔡英文. (Entnommen von tsai_ingwen@IG)
Leben in Taiwan
Die Intendantin vom RTi, 賴秀如 (links), probiert sich an vietnamesischer Kalligraphie. (RTi)
Leben in Taiwan
Die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger bat bei ihrem letzten Besuch in Taiwan einen Kalligraphen, das Wort „Freiheit“ auf Chinesisch zu schreiben, als sie im Konfuzius-Tempel eine Segenskarte erhielt. (Foto: CNA)
Leben in Taiwan
Zwei riesige Banner des Kalligraphen Dong Yangzi wurden anläßlich einer freien Tanzdarbietung des legendären Cloud Gate Tanztheaters aufgespannt. (Bereitgestellt vom Cloud Gate Dance Theater) (Foto: CNA)

Im Interview ist Mykologe Prof. Dr. Roland Kirschner, der sich seit über 20 Jahren dem Hobby der Kalligraphie widmet. In den 90er Jahren nahm er in Tübingen Unterricht und heute hat er bereits den dritten Lehrer, denn ohne Lehrer geht es nicht, die Kunst des Schönschreibens zu erlernen. Prof. Kirschner nimmt uns in den nächsten drei Folgen mit und beschreibt die Grundlagen, die Materialien, die Technik, den Stellenwert der Kalligraphie und seine Teilnahmen an den Wettkämpfen.

Im zweiten Teil geht es um die Techniken während des Schreibens und den hohen gesellschaftlichen Stellenwert, den die Kunst der Kalligraphie in Taiwan einnimmt. 

Hier geht es zur ersten Folge (über die Grundlagen und Materialien): https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/107330

Aufruf: Prof. Dr. Kirschner ist auf der Suche nach seiner damaligen Kalligraphielehrerin, die ihn damals an der Volkshochschule von 1990 bis 1993 in Tübingen unterrichtet hat. Ihr Name ist 鄧麗君 und sie war ausgebildete Pädagogin an einer experimentellen Schule in Yilan. Sie ist 1962 geboren. Falls Sie sie kennen, können Sie gerne mit Prof. Kirschner Kontakt aufnehmen: kirschner@ntu.edu.tw. Sie hat ihm damals den chinesischen Namen 羅南德 gegeben.

Redaktion

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