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Bremst die KI-Industrie die taiwanische Energiewende?

  • 20-11-2024
Taiwan in Bewegung
Der hohe Stromverbrauch von Künstlicher Intelligenz stellt eine Herausforderung für die taiwanische Energiewende dar. (Foto: CNA)

Der Anteil der taiwanischen Industrie am Gesamtstromverbrauch ist mit 55,3% sehr hoch. Das liegt auch darin begründet, dass die Fertigung von Halbleitern, bei denen Taiwan weltweit führend ist, sehr energieintensiv ist. So muss zum Beispiel die Luft in den Herstellungsräumen aufwendig und energieintensiv gefiltert werden. Greenpeace schätzt, dass der Stromverbrauch der Halbleiterindustrie in Taiwan bis 2030 auf 74 TWh anwachsen könnte. Das wäre eine Steigerung um 231% im Vergleich zu 2021, und fast so viel wie der Stromverbrauch von ganz Neuseeland. Künstliche Intelligenz, welche auf Halbleitertechnologie aufbaut, ist durch die Betreibung von riesigen Rechenzentren ebenfalls sehr ressourcenintensiv.

Alleine diesem erhöhten Stromkonsum gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. International agierende taiwanische Hightech-Unternehmen, auch am unteren Ende der Lieferkette, haben dabei oft Verpflichtungen einzuhalten, in Zukunft klimaneutral zu prodzieren. Sie wollen daher Strom aus erneuerbaren Energien nutzen - aber woher soll dieser Strom kommen? In dieser Folge sprechen wir über die Herausforderungen für die taiwanische Energiewende durch Künstliche Intelligenz. 

Redaktion

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