Rund um die Insel, Samstag 17.03.2018
In unserer Reihe "Das Sprechende Kunstmuseum" stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Museum der Schönen Künste Taipei jede zweite Woche einen bedeutenden taiwananischen Maler und die Besonderheiten seines Werks vor. Das Video zur heutigen Sendung finden Sie hier. In dieser Woche soll es um Lee Mei-shu (Li Mei-shu, 1902-1983) gehen.
Der in der japanischen Kolonialzeit aufgewachsene Künstler ist ein wichtiger Vertreter des Realismus in Taiwan. Seine Ölzeichnungen fangen das dörfliche Leben in seinem Heimatort, dem heutigen Sanxia, ein; er malte Stilleben und Landschaften. Besonders bakannt sind aber seine einfühlsamen Portaits junger Bauersfrauen, in denen er Mode, Stil und Rollenverteilung jener Zeit, jedoch auch den individuellen Charakter seiner Modelle stimmungsvoll abzubilden vermag. In dieser Folge werden die beiden Portraits des Fräulein Li vorgestellt, die der Künstler 1952 und 1953 vollendete.


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