Seit etwa zwei Jahren sind immer wieder Fälle bekannt geworden, bei denen Taiwaner im Ausland wegen Telefonbetrugs verhaftet worden sind und dann von den jeweiligen Ländern nach China ausgeliefert wurden.
Kürzlich wurden von einem chinesischen Gericht erste Urteile in einem solchen Betrugsfall gesprochen. Nach chinesischen Medienberichten hat ein Gericht in Peking in einem Gerichtsprozess bei 40 wegen Telefonbetrugs in Kenia Angeklagten Haftstrafen zwischen drei und 12 Jahren verhängt. Darunter sind 5 Taiwaner. Die Verurteilten waren vom Gericht schuldig befunden worden, ab dem Jahr 2014 in Kenia per Telefon Zahlungen von chinesischen Bürgern erpresst haben.
Sie wurden von Kenia im August 2016 nach China ausgeliefert. Radio Taiwan International sprach über diese Fälle mit der Sprecherin und stellvertretenden Generalsekretärin der Stiftung für Austausch über die Taiwanstraße SEF Kuan An-lu.
Die SEF ist ein quasioffizielles Organ Taiwans, das in Abwesenheit von offiziellen Beziehungen zwischen Taiwan und China mit Angelegenheiten und Kontakt mit China betraut ist.



RTI Radio Taiwan International
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