Im zweiten Teil setzen wir unsere geographische Reise vom nördlichen Wendekreis, der fast mittig durch Taiwan läuft, bis zum Süden Taiwans fort: von der YuShan-Berggruppe hinüber zu Dawu, östlich von den südlichen Ausläufern der taiwanischen Bergmassive, wo möglicherweise noch der letzte Zufluchtsort des als ausgestorben geltenden Nebelparders ist. Dann immer weiter in den Süden nach Kenting, wo sich Land- und Wasservegetationen mischen und in ihrer Vielfalt explodieren. 1984 wurden 22 Sikahirsche, die damals als ausgestorben galten, aus der Nachzucht aus dem Taipeier Zoo nach Kenting gebracht, wo die Art wieder nach 10 Jahren erfolgreich wieder in die Wildnis eingegliedert werden konnte. Es ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Arterhaltung und ziert seitdem das Logo des Taipeier Zoos.
Der Schutz solcher komplexen Ökosysteme, wie sie hier auf der Insel Taiwan vorherrschen, ist ein schwieriges Unterfangen, mit dem sich Taiwan aber auseinandersetzt und international im Dialog bleiben möchte.

RTI Radio Taiwan International
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