close
RTI DeutschRTI App herunterladen
öffnen
:::

Mandarin in China und Taiwan - unterschiedliche Entwicklung

  • 30-01-2019
Rund um die Insel
Henning Klöter beim Vortrag (Foto: Bit Chee Kwok)

Henning Klöter, Professor für Neuere Sprachen und Literaturen Chinas an der Humboldt-Universität in Berlin und ehemaliger Mitarbeiter von Radio Taiwan International, hat sich jahrelang mit Mandarin/standardisiertes Hochchinesisch und dem sogenannten Taiwanisch beschäftigt, die zwei Hauptsprachen Taiwans. (Die anderen in Taiwan gesprochenen Sprachen sind Hakka und eine Vielzahl von Ureinwohnersprachen). Ilon Huang hat sich mit Henning Klöter über diese beiden Sprachen unterhalten. Im ersten Teil des Gespräches geht es um die unterschiedliche Entwicklung von Mandarin in Taiwan und China. Verschiedene Faktoren haben zu Unterschieden in der Aussprache und in den Ausdrücken geführt. Schon der Name für Mandarin ist unterschiedlich. Während es in China Putonghua (普通話 pǔtōnghuà‚ allgemein übliche Verkehrssprache‘) genannt wird, heißt es in Taiwan Guoyu (國語  guóyǔ‚ Nationalsprache‘). Im zweiten Teil des Gespräches geht es dann um den Konflikt, den der Ausdruck Taiwanisch mit sich bringt und auf den Gebrauch von Taiwanisch seit 1945.

Redaktion

Kommentare