Die Einwanderungsbehörde will mit einem Programm Ausländer, die in Taiwan ihr Visum überzogen haben ermutigen, sich zu melden. Damit soll eine Lücke bei der Epidemieprävention geschlossen werden. So war bei einer Pflegekraft aus Indonesien eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Dies hat Aufmerksamkeit auf das Problem von Arbeitsmigranten ohne legalen Status bei der Eindämmung von COVID-19 gelenkt.
Gemäß der Einwanderungsbehörde machen Arbeitsmigranten mit über 48.000 den allergrößten Teil derer aus, die in Taiwan ihr Visum überzogen haben. Davon sind etwa 23.500 Indonesier und 22.000 Vietnamesen. Viele Arbeitsmigrantinnen sind im Bereich der Kranken- und Altenpflege tätig oder betreuen pflegebedürftige Familienangehörige. Radio Taiwan International sprach mit Professorin Pei-Chia Lan 藍佩嘉, der Direktorin des Global Asia Research Center an der National Taiwan Universität über das Problem von Arbeitsmigranten ohne legalen Status in Taiwan.



RTI Radio Taiwan International
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