US-Präsident Joe Biden hat kürzlich seinen ersten Asienbesuch als Präsident der USA vorgenommen. Diese Reise führte Biden zuerst nach Südkorea und anschließend nach Japan. In Japan trafen sich bei dieser Gelegenheit auch die Präsidenten bzw. Premierminister des Quad-Sicherheitsdialogs der vier Länder USA, Australien, Indien und Japan. US-Präsident Biden gab außerdem vergangenen Montag in Tokio den Startschuss für den neuen "Indopazifischen Wirtschaftsrahmen" (Indo Pacific Economic Framework, IPEF). Taiwan wurde jedoch nicht zur Teilnahme an dem neuen, von den USA initiierten, Indopazifischen Wirtschaftsrahmen eingeladen.
In Taiwan hat man die Asienreise von US-Präsident Joe Biden genau beobachtet. Viel Beachtung fand die Aussage des US-Präsidenten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Premierminister Fumio Kishida am vergangenen Montag. Auf die Frage einer Journalistin, ob die USA Taiwan im Fall eines Angriffes von China militärisch verteidigen würden, antwortete Biden: "Ja... Das ist die Verpflichtung, die wir eingegangen sind". Biden sagte, die USA stimme der Ein-China Politik zu. Doch die Idee, Taiwan mit Gewalt einzunehmen, sei einfach nicht angemessen. Dies würde die gesamte Region destabilisieren und wäre eine weitere Aktion, ähnlich dem, was in der Ukraine passiert sei.
Über Reaktionen und Meinungen zu Bidens Aussagen bei seinem Asienbesuch berichten wir heute in Taiwan Monitor.



RTI Radio Taiwan International
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