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AUO schließt 2 Werke in Tainan, 200 Beschäftigte betroffen und andere BizNews

  • 22-08-2023

AUO schließt 2 Werke in Tainan, 200 Beschäftigte betroffen
AUO Corp., ein führender Hersteller von Flachbildschirmen in Taiwan, hat zwei Werke im Tainan Technology Industrial Park im Süden Taiwans geschlossen. Davon betroffen sind etwa 200 Beschäftigte. Die überraschende Ankündigung von AUO Anfang August stand im Gegensatz zu den Prognosen, die noch auf der Investorenkonferenz Ende Juli gegeben wurden. Damals wurde noch ein Umsatzwachstum für den Zeitraum Juli-September erwartet. Der Hersteller von Flachbildschirmen erklärte, die beiden Werke hätten Bildschirme für Monitore, Notebooks und Fernsehgeräte hergestellt.
Aufgrund einer schwächeren Nachfrage und einer Verringerung der Lieferungen aus den Fabriken habe man die Entscheidung gefällt, die Werke zu schließen. AUO fügte hinzu, dass die Änderungen darauf abzielten, die Produktionslinien zu optimieren und dem Unternehmen mehr Flexibilität in seinem Betrieb zu geben. AUO erklärte, dass das Unternehmen im Zeitraum von März bis Juli eine Kampagne gestartet habe, um den betroffenen Mitarbeitern zu helfen, eine Stelle in anderen Werken zu finden.
AUO erklärte, dass es mit Mitarbeitern, die nicht bereit sind, in ein anderes Werk zu wechseln, Gespräche über ein attraktives Abfindungspaket geführt hat. Das Büro für Arbeitsangelegenheiten in Tainan teilte daraufhin mit, dass eine Untersuchung ergeben habe, dass etwa 200 AUO-Beschäftigte von den Schließungen betroffen seien und dass der Flachbildschirmhersteller mit 98 von ihnen eine Vereinbarung über Abfindungszahlungen getroffen habe. Im zweiten Quartal dieses Jahres verzeichnete AUO einen Nettoverlust von 4,81 Mrd. NT$ (152 Mio. US$), das war allerdings niedriger als der Nettoverlust von 10,91 Mrd. NT$ im ersten Quartal. Nach Angaben des Unternehmens spiegeln die geringeren Verluste eine Erholung der Nachfrage wider.
 

TSMC bleibt im ersten Halbjahr Spitzenreiter bei der Anmeldung von Erfindungspatenten in Taiwan
Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), der weltgrößte Auftragsfertiger von Chips, in der ersten Hälfte dieses Jahres den Titel der Nr. 1 unter den taiwanischen Patentanmeldern behalten. TSMC führte nicht nur die Liste der taiwanischen Unternehmen an, sondern lag in den sechs Monaten auch vor allen ausländischen Anmeldern, so das Amt. Aus den vom Amt zusammengestellten Daten geht hervor, dass TSMC 1.171 Erfindungspatente anmeldete, 1 Prozent mehr als im Vorjahr, womit der Chiphersteller im siebten Jahr in Folge der größte Anmelder von Erfindungspatenten in Taiwan ist. Unter den ausländischen Unternehmen war der südkoreanische Tech-Gigant Samsung Electronics Co. der größte Anmelder von Erfindungspatenten, nachdem er in der ersten Jahreshälfte 430 Anmeldungen eingereicht hatte, was einem Anstieg von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie die Daten zeigten.
Nach taiwanischem Recht werden Patente in drei Gruppen eingeteilt - Erfindung, Gebrauchsmuster und Design - und Erfindungspatente gelten als die wichtigsten für die Entwicklung neuer Technologien. Das Büro sagte, dass die Entwicklung der künstlichen Intelligenz zu einem Anstieg der Hochleistungscomputeranwendungen geführt hat, was die Nachfrage nach den High-End-Prozessen von TSMC in die Höhe getrieben hat und das Unternehmen dazu veranlasst hat, mehr Erfindungspatente zu beantragen. Nach TSMC belegte der Smartphone-IC-Entwickler MediaTek Inc. den zweiten Platz, nachdem er in den sechs Monaten 321 Erfindungspatente angemeldet hatte - der höchste Stand für das Unternehmen und ein Anstieg von 114 Prozent im Vergleich zum Vorjahr -, gefolgt vom Flachbildschirmhersteller AUO Corp. (228, plus 3 Prozent), dem DRAM-Chiphersteller Nanya Technology Corp. (219, minus 12 Prozent) und dem Flachbildschirmhersteller Innolux Corp. (181, plus 1 Prozent). Die Top 10 der lokalen Patentanmeldungsfirmen wurden abgerundet durch den Entwickler von ICs für Kommunikationsnetzwerke Realtek Semiconductor Corp. (145, minus 21 Prozent), den Auftragshersteller von Notebooks Inventec Corp. (132, plus 23 Prozent), die PC-Marke Acer Inc. (89, minus 37 Prozent), den Anbieter von Power-Management-Lösungen Delta Electronics Inc. (80, plus 8 Prozent) und Wistron Corp., einen weiteren Auftragshersteller von Notebooks (77, minus 18 Prozent). 
Foxconn-Verkaufszahlen im Juli fast 11% höher als im Juni
 

Foxconns Umsatz ist im Juli gegenüber dem Vormonat um fast 11 Prozent gestiegen. Das erklärte der weltgrößte Hersteller von Auftragselektronik und wies darauf hin, dass die Elektronikindustrie im dritten Quartal in ihre übliche Hochsaison eintritt.
In einer Erklärung teilte der iPhone-Assemblierer mit, dass er im Juli einen konsolidierten Umsatz von 469,2 Mrd. NT$, umgerechnet etwa 14 Mrd. Euro erzielt habe. Das seien 10,99 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr lag der diesjährige Juli-Umsatz jedoch um 1,23 Prozent niedriger.
Wie Hon Hai mitteilte, profitierten die Geschäftsbereiche Cloud- und Netzwerkprodukte sowie intelligente Unterhaltungselektronikprodukte im Monatsvergleich von einem Anstieg der Bestellungen von Kunden, die ihre Lagerbestände wieder aufbauten und im Juli ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichneten.
Die Umsätze des Geschäftsbereichs Elektronikkomponenten stiegen im Juli im Vergleich zum Vormonat im einstelligen Bereich, während die Umsätze des Geschäftsbereichs Computerprodukte angesichts der anhaltenden Verlangsamung des weltweiten PC-Marktes kaum verändert blieben, aber die Einkäufe zum Schulanfang stützten den Geschäftsbereich, so Hon Hai.
Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz der Sparte für intelligente Unterhaltungselektronik zweistellig, da die Kunden ihre Lagerbestände wieder auffüllten, während der Umsatz der Sparte für Elektronikkomponenten aufgrund der Schwäche des Nicht-Kerngeschäfts leicht zurückging, so das Unternehmen.
 

Redaktion

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