Kulturpanorama, Samstag 23.03.2018
Vergangenheitsaufarbeitung ist in Taiwan derzeit ein viel diskutiertes Thema, nicht zuletzt aufgrund der Intitative der Regierung, die authoritäre Vergangenheit der Oppositionspartei Kuomintang neu zu beleuchten.
In diesem Zusammenhang blickt man gerne auf Deutschland: Wie wird in diesem Land reich an Erinnerungskultur die Vergangenheit diskutiert und erforscht, wie versöhnt man eine gespaltene Gesellschaft, führt ein geteiltes Land wieder zusammen?
Zu dieser Thematik referierte der Historiker und Leiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, Prof. Dr. Martin Sabrow, auf Einladung des Goethe Instituts bei seiner Vortragsreihe in Taiwan. Wir sprachen mit Prof. Sabrow über die Frage nach der angemessenen Erinnerungspolitik in Taiwan.


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