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Außenminister bezeichnet Beziehungen zu Verbündeten als stabil

  • 22-09-2014
  • Editor
Außenminister bezeichnet Beziehungen zu Verbündeten als stabil
Außenminister Lin

Taipeh – 22. September 2014. Außenminister David Lin hat heute Aussagen eines Oppositionspolitikers zurückgewiesen, nach denen sechs verbündete Länder schon bald ihre diplomatischen Beziehungen zur Republik China (Taiwan) beenden könnten. Laut Tsai Huang-liang von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) bestünde diese Gefahr beim Vatikan, Panama, Sao Tome und Principe, Honduras, Nicaragua sowie El Salvador.

Inbesondere hatte Tsai den Fall des Vatikan hervorgehoben. Laut Tsai habe es zwischen dem Vatikan und China seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus eine Annäherung in der Frage der Bischoffsernennung gegeben. Diese sei zuvor das größte Hindernis zur der Aufnahme gegenseitiger diplomatischer Beziehungen gewesen.

Außenminister Lin widersprach dieser Ansicht und bezeichnete die Beziehungen Taiwans zu seinen Verbündeten als „äußerst stabil.“ Die Beziehungen zwischen Taiwan und dem Vatikan seien sehr speziell, da der Vatikan Wert auf religiöse Freiheit lege, so Lin. Diese sei in China nach wie vor nicht gegeben, weshalb die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern in weiter Ferne liege.

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