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73. UN-Vollversammlung: 15 diplomatische Verbündete setzten sich für Taiwan ein

  • 02-10-2018
  • Editor

Taipei – 2. Oktober 2018 – Fünfzehn der siebzehn diplomatischen Verbündeten setzten sich bei der gestern zu Ende gegangenen Generaldebatte der 73. UN-Vollversammlung im UN-Hauptquartier in New York für Taiwan ein, teilte das Außenministerium am heutigen Dienstag mit.

Zwölf der Verbündeten schalteten sich aktiv in die Diskussion ein und erhoben ihr Wort für die Republik China (Taiwan), ebenso drückten 12 Verbündete in einem gemeinsamen Schreiben ihre Unterstützung für den von Taiwan geäußerten Wunsch einer aktiveren Teilnahme in internationalen Organisationen aus.

Drei weitere diplomatische Verbündete, Nicaragua, Paraguay und Honduras, sandten individuelle Schreiben an das UN-Sekretariat.

Keine Unterstützung, sei es in der allgemeinen Debatte oder durch einen Brief, erhielt Taiwan von Guatemala und dem Vatikan, Taiwans einzigem diplomatischen Verbündeten in Europa. Ein ständiger Beobachter in der UN kommentierte dazu, dass der Vatikan seltenst  zu politischen Punkten in der allgemeinen Debatte das Wort ergreife.

Zur Zurückhaltung Guatemalas sagte Andrew Lee, Sprecher des Auswärtigen Amtes, dass sich das Land in den letzten Jahren bei der Debatte eher auf eigene Angelegenheiten fokussiert habe. Bei der letzten Weltgesundheitsversammlung (WHA) erhob Guatemala seine Stimme für Taiwan, wurde positiv vermerkt. Insgesamt entspreche der Grad der Unterstützung trotz einer geringeren Zahl an diplomatischen Verbündeten der in den letzten Jahren gezeigten Aktionen.

Andrew Lee bezeichnete auch die Präsenz Taiwans auf kultureller Ebene, in sozialen Medien und der Interaktion mit Meinungsmachern und akademischen Denkfabriken als wichtige Bereiche zur erhöhten Wahrnehmung von Taiwans Anstrengungen und Beiträgen.

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