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Präsidentin spricht an nationalem Gedenktag über Gefahren von Naturkatastrophen

  • 21-09-2022
Präsidentin spricht an nationalem Gedenktag über Gefahren von Naturkatastrophen
Fakultätsmitglieder und Schüler in einer Schule in Hualien simulierten heute Maßnahmen im Falle eines schweren Erdbebens. (Quelle: CNA)

Taipei – 21. September 2021. Heute ist in Taiwan der Tag der Katastrophenverhütung (Disaster Prevention Day). An diesem wird dem verheerenden Erdbeben im Jahr 1999 gedacht, bei dem mehr als 2.400 Menschen starben.

Präsidentin Tsai Ing-wen besuchte heute eine Schule im Landkreis Hualien, welche kürzlich von einem Erdbeben der Stärke 6,8 betroffen war. Bei dem Erdbeben kam ein Mensch ums Leben, 168 wurden verletzt. Hualien ist eines der erdbebengefährdetsten Gebiete in Taiwan. Es liegt in der Nähe des Epizentrums des Bebens am Sonntag, welches heftige Erschütterungen auf der ganzen Insel auslöste. In der Schule simulierten Fakultätsmitglieder und Schüler heute anlässlich des nationalen Gedenktages Maßnahmen im Falle eines schweren Erdbebens.

Tsai hielt in der Schule eine Rede zur Katastrophenvorbeugung. Sie betonte die Wichtigkeit, bei Katastrophen wachsam zu bleiben und sich rechtzeitig vorzubereiten. Sie versprach, die notwendigen Ressourcen bereitzustellen, um Taiwans Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen zu erhöhen. Tsai dankte außerdem Taiwans nationaler Armee und Rettungsdiensten für ihre Bemühungen, Leben zu retten und die Öffentlichkeit während des jüngsten Erdbebens zu schützen.

Der Tag der Katastrophenverhütung wurde im Jahr 2000 eingeführt, um das Bewusstsein für schwere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Taifune oder Tsunamis zu schärfen. Die Regierung führt an diesem Tag jedes Jahr verschiedene Übungen und Veranstaltungen in ganz Taiwan durch, um sicherzustellen, dass die Gemeinden auf solche Katastrophen vorbereitet sind.

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