Am gestrigen Samstag fand die nächste TV-Debatte zwischen den drei Präsidentschaftskandidaten statt.
Zwei Wochen vor der Wahl am 13. Januar legte jeder Kandidat dar, warum gerade er am besten in der Lage sei, das Land zu schützen und gleichzeitig mit Peking zu verhandeln.
Der DPP-Kandidat und amtierende Vizepräsident William Lai Ching-te (賴清德) erklärte, dass die DPP Taiwan nach acht Jahren an der Macht auf die globale Bühne geführt und die Unterstützung demokratischerer Länder gewonnen habe.
Der KMT-Kandidat Hou Yu-ih (侯友宜) befürwortete einen Mittelweg für die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße und bezeichnete diesen als Einhaltung der Verfassung und der Gesetze der Republik China, Taiwans offizielle Bezeichnung.
Der Kandidat der Taiwanischen Volkspartei (TPP), Ko Wen-je (柯文哲), bezeichnete sich selbst als derjenige, der am besten mit China verhandeln könne, und nannte als Beispiel das Shanghai-Forum in Taipeh, das während seiner Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Taipeh stattfand.
Hier eine kurze Zusammenfassung der TV-Debatte mit englischer Synchronisierung.