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Außenminister veranstaltet Briefing für 400 internationale Journalisten

  • 10-01-2024
Außenminister veranstaltet Briefing für 400 internationale Journalisten
Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) hat gestern ein Briefing für internationale Journalisten abgehalten, die extra für die anstehenden Wahlen angereist sind. Nach Angaben des Außenministeriums haben derzeit etwa 400 Journalisten von 150 Medienunternehmen aus 30 Ländern eine Medienakkreditierung beantragt. (Vom Außenministerium zur Verfügung gestellt)

Taipei, 10. Januar - Außenminister Joseph Wu (吳釗燮) hat gestern ein Briefing für internationale Journalisten abgehalten, die extra für die anstehenden Wahlen angereist sind. Nach Angaben des Außenministeriums haben derzeit etwa 400 Journalisten von 150 Medienunternehmen aus 30 Ländern eine Medienakkreditierung beantragt. Das Ministerium gab heute eine Pressemitteilung über die Einzelheiten des Briefings heraus.

Wu klärte die internationalen Journalisten über das Vorgehen Chinas auf, sich in Taiwans Präsidentschaftswahlen einzumischen. China setze weiterhin militärische Drohungen, politische Propaganda, wirtschaftliche Anreize und Nötigung, Desinformationskampagnen und andere Strategien ein, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. China versuche darüber hinaus, diese Wahl als eine Wahl zwischen Krieg oder Frieden und Wohlstand oder Niederlage darzustellen.

Auf Fragen vonseiten der Journalisten hat Wu geantwortet, dass Taiwan stets eine offene Haltung gegenüber den Beziehungen über die Taiwanstraße bewahrt habe und bereit sei, einen friedlichen Dialog mit China aufzunehmen. China sei in seiner Haltung kompromisslos und wende weiterhin Taktiken an, um Taiwan einzuschüchtern, so Wu.

In den letzten Jahren habe sich Chinas Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt, denn viele taiwanische Unternehmen haben ihre Investitionen umgeleitet. Auch wirtschaftliche Abhängigkeiten von China hätten sich verringert. Taiwan werde weiterhin aktiv an  Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit anderen Ländern arbeiten.

Unabhängig von den Wahlergebnissen sei die Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße sowohl in Taiwan als auch in der internationalen Gemeinschaft Konsens. Taiwan werde weiterhin den Status quo auf moderate und verantwortungsvolle Weise aufrechterhalten, seine Selbstverteidigungsfähigkeiten stärken und mit gleichgesinnten demokratischen Ländern zusammenarbeiten, um den Frieden in der Region zu bewahren.

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