Taiwans Außenminister hat der internationalen Gemeinschaft für ihre Anteilnahme nach dem Erdbeben in Hualien gedankt.
Außenminister Joseph Wu schrieb auf Twitter, am 18. April habe sich in Taiwan ein Erdbeben der Magnitude 6,1 ereignet. Glücklicherweise seien keine großen Schäden entstanden und es sei niemand ums Leben gekommen. Er dankte der internationalen Gemeinschaft für die übermittelte Anteilnahmel. Taiwan sei eine Insel der Widerstandsfähigkeit, so schrieb der Außenminister in seinem Tweet.
Unter anderem haben das American Institute in Taiwan und der Vertreter Japans in Taiwan Mitgefühl mit den Betroffenen übermittelt.
Das American Institute in Taiwan (AIT) hat allen vom Erdbeben Betroffenen seine Anteilnahme übermittelt. Taiwan habe den USA in schwierigen Zeiten seine Freundschaft gezeigt und man hoffe, Taiwan in dieser schwierigen Zeit unterstützen zu können, so im Eintrag auf der Facebookseite des AIT.
Der Vertreter Japans in Taiwan, Numata Mikio, brachte in einer Mitteilung auf Facebook seine Anteilnahme zum Ausdruck. Japan bete für eine baldige Erholung nach dem Erdbeben.
Gestern am frühen Nachmittag hatte sich in Hualien ein Erdbeben der Stärke 6,1 auf der Richterskala ereignet. Das Beben erreichte im Landkreis Hualien eine Intensität bis 7.
17 Menschen wurden verletzt. Ein Tourist aus Malaysia wurde in der Tarokoschlucht von herabfallenden Felsbrocken getroffen und lebensgefährlich verletzt. Seine Lage hat sich gemäß dem behandelnden Krankenhaus stabilisiert. Er habe das Bewusstsein wiedererlangt, sei jedoch noch nicht außer Gefahr. Ein taiwanische Touristin wurde ebenfalls in der Tarokoschlucht von herabfallenden Steinen getroffen und erlitt Knochenbrüche. Sie befinde sich jedoch nicht in Lebensgefahr.