Taipei – 1. März 2021. Eine Ausstellung und weitere Veranstaltungen in Taipei sollen diesen Monat an das verheerende Erdbeben im japanischen Fukushima von vor zehn Jahren erinnern. Entsprechende Angaben machte das Vertretungsbüro Japans in Taiwan heute in einer Presseerklärung.
Demnach werde es in der Ausstellung im „Huashan 1914 Creative Park“ vom 10. bis 21. März unter anderem Vergleichsaufnahmen betroffener Orte im Nordosten Japans geben. Die Fotos sollen das Ausmaß kurz nach der Katastrophe zeigen und wie diese Orte heute aussehen, so die Japan-Taiwan Exchange Association (JTEA).
Ebenfalls zu sehen geben werde es demnach Unterschriftentafeln japanischer Comickünstler, die ihrer Dankbarkeit für Taiwans Unterstützung nach dem Erdbeben Ausdruck verleihen wollten. In einem Sonderbereich würden zudem Bücher zum Thema von Autoren aus Taiwan und Japan ausgestellt.
Als weitere Gedenkveranstaltungen sind für den 13. und 14. März laut Presseerklärung ein Jahrmarkt und ein Konzertfest geplant. Bei dem Konzert wird es demnach sowohl Aufführungen mit traditionellen japanischen Instrumenten sowie von einer taiwanischen Punkrockband geben.
Am 11. März 2011 kamen bei einem Erdbeben der Stärke 9,0 und einem folgenden Tsunami im Nordosten Japans fast 20.000 Menschen ums Leben. Das Beben führte im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu einer Nuklearkatastrophe. Taiwans Regierung und Bevölkerung spendeten damals 25 Milliarden Yen (240 Millionen US-Dollar) für Hilfsmaßnahmen und Wiederaufbau.