Taipei, 06.09.2018 - Die japanische Insel Hokkaido ist heute Morgen um 3:08 Uhr von einem Erdbeben der Stärke 6.7 erschüttert worden, das Erdrutsche auslöste, welche Häuser verschütteten und die Stromversorgung von Millionen Haushalten unterbrachen. Die Katastrophe kam zwei Tage nach dem Taifun Jebi, der am Dienstag im Westen des Landes 11 Todesopfer forderte und über 600 Verletzte nach sich zog.
Präsidentin Tsai Ing-wen drückte dem Land heute erneut ihre Anteilnahme aus und sagte, sie hoffe, dass die betroffenen Regionen baldmöglichst zu einem normalen Alltag zurückkehren können.
Tsai wies die Auslandsvertretung Taiwans in Sapporo an, sich schnellstmöglich ein ausführliches Bild von den Folgen des Erdbebens zu machen, um das Wohlergehen von in Japan reisenden und lebenden Taiwanern sicherzustellen und gegebenenfalls Hilfe zu leisten.