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6,4 Mio. USD aus Geldwäscheskandal des früheren Präsidenten Chen Shui-bian repatriiert

  • 04-09-2015
  • Editor
6,4 Mio. USD aus Geldwäscheskandal des früheren Präsidenten Chen Shui-bian repatriiert
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Taipei – 4. September 2015 - Die Schweizer Regierung überwies heute 6,43 Mio. USD aus dem Geldwäscheskandal um den früheren Präsidenten Chen Shui-bian zurück an Taiwan.
Der frühere Präsident Chen hatte damals nach der zweiten Finanzreform Gelder im Wert von 290 Mio. TWD, ca. 9 Mio USD, in der Schweiz gewaschen.
Im Jahr 2012 wurde deshalb gegen ihn vom Obersten Gerichtshof eine zehnjährige Haftstraße und eine Geldstrafe von 100 Mio. NTD verhängt. Gegen dessen Frau Wu Shu-chen wurden 8 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 80 Mio. TWD ausgesprochen.

Taiwans Sonderuntersuchungsstelle der Staatsanwaltschaft hatte den Fall mit dem Justizministerium und der Abteilung für internationalen Rechtsbeistand an das Schweizer Justizministerium weitergeleitet und sich dabei auf den internationalen gegenseitigen Rechtsbeistand bei kriminellen Vergehen berufen.
Nach Abzug der Kosten und des Kursverlustes nach dem Einfrieren der Gelder konnten etwa 200 Mio. TWD zurückerstattet werden.

 

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