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Gesetzesänderung zur Geldwäschebekämpfung beschlossen

  • 13-09-2018
  • Editor
Gesetzesänderung zur Geldwäschebekämpfung beschlossen
Banken gehören auch zu den Institutionen, die in Zukunft strengeren Richtlinien unterliegen

Taipei, 13.09.2018 - Das Kabinett hat heute zwei Gesetzesänderungen gebilligt, die stärkere Kontrollmechanismen gegen Geldwäsche etablieren sollen.

Das Geldwäschebekämpfungsgesetz schreibt genaue Standards fest, nach denen Institutionen und Unternehmen im Finanzsektor Ausbildungen und interne Prüfungen durchführen müssen. Verstöße haben nach dem Gesetz hohe Geldstrafen zur Folge. Die Vorschriften werden u.a. auch für Schmuckhändler, lokale Regierungen und Immobilienmakler gelten.

Weiterhin wurde heute eine Gesetzesänderung zur Bekämpfung der finanziellen Unterstützung von Terrorismus beschlossen, die Behörden schnelle, effektive Sanktionen gegen Finanzierer von Terrorismus ermöglicht.

Vizejustizminister Tsai Pi-chung sagte, er hoffe auf eine baldige Umsetzung der Gesetzesänderung zur Geldwäsche, da im November die nächste Prüfung durch die zwischenstaatliche Kontrollorganisation Asien/Pazifische Gruppe zur Geldwäsche (APG) ansteht, für die sich der Vizeminister nach der Gesetzesänderung gute Ergebnisse erhofft.

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