Taipei – 2. Mai 2018 – Premierminister William Lai zeigte sich zuversichtlich, die Ende des Jahres anstehende Bewertung der Asiatisch-Pazifischen-Gruppe gegen Geldwäsche (APG) zu bestehen.
Premier Lai machte seine Aussage bei der Vorstellung des ersten Berichtes zur Überwachung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, bei der auch Justizminister Chiu Tai-san und der Vorsitzende von Taiwans Finanzaufsichtskommission Ku Li-hsiung anwesend waren. An der Erstellung des Berichts waren 37 Regierungseinrichtungen und 31 private Organisationen beteiligt.
Die APG führt zur Zeit die dritte Runde gegenseitiger Bewertungen der Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch.
Taiwan hat in den letzten Jahren an einer Angleichung seiner Bestimmungen an internationale Bestimmungen gearbeitet. Anfang des letzten Monats wurde zudem ein Gesetz für rechtlichen und juristischen Beistand bei krimineller Aktivitäten auf internationaler Ebene verabschiedet.
Im jetzigen Bericht wurden neun Schwachpunkte im Verhinderungssystem entdeckt. Diese betrafen Drogenschmuggel, Betrug, Korruption und Finanzverbrechen. Justizminister Chiu will auch Steuerhinterziehung mit einbeziehen und die Bedingungen für Auslandsfilialen verschärfen. In Zukunft sollen alle drei Jahre die Bestimmungen an internationale Gepflogenheiten angepasst werden.