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Anti-Geldwäschebüro nimmt Arbeit auf

  • 23-03-2017
  • Editor
Anti-Geldwäschebüro nimmt Arbeit auf

Taipei – 23. März 2017 - Das Anti-Geldwäschebüro hat vor wenigen Tagen seine Arbeit aufgenommen.

Der Leiter des Büros, Tsai Pi-chung, erklärte heute eine positive Neubewertung Taiwans durch die „Asia/Pacific Group on Money Laundering (APG)“ als ein Hauptziel der Arbeit seines Büros.

Die APG stellt sicher, dass asiatische Staaten die Anti-Geldwäsche Standards der G7-Staatengruppe Folge leisten.

Tsai warnte heute davor, dass die Neubewertung Taiwans durch die APG ähnlich negativ ausfallen könnte wie die letzte Bewertung im Jahr 2007: 

„Sollten wir bei der dritten Bewertung im Jahr 2018 nicht den Standards entsprechen, was glauben Sie, was dann geschehen würde? Wir würden als ein nicht kooperierendes Land angesehen werden. Dann könnten wir mit wirtschaftlichen Sanktionen bestraft werden.“

Als künftige Maßnahmen des Büros kündigte Tsai heute die Untersuchung ranghoher Politiker und deren Vertrauten an, sowie das Verbot von Bargeldzahlungen auf einigen Handelsmessen.

Tsai führte als Negativbeispiel der letzten Jahre den Megabank Geldwäscheskandal an, bei der die New Yorker Filiale der Megabank im Jahr 2012 „verdächtige Transaktionen“ nach Panama durchführte, worauf die New Yorker Finanzaufsichtsbehörde eine Strafzahlung von 163 Millionen Euro verhängte.

Derzeit arbeiten im Anti-Geldwäschebüro der taiwanischen Regierung 18 Regierungsbeamte und Bankexperten. 

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