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Regierung fordert Aufklärung im Geldwäsche-Fall

  • 22-08-2016
  • Editor
Regierung fordert Aufklärung im Geldwäsche-Fall
Geldwäsche-Fall

Taipei – 22. August 2016. Die Regierung hat heute Aufklärung im Fall um eine Bank aus Taiwan gefordert, der in den USA Geldwäscherei vorgeworfen wird. Die New Yorker Finanzbehörde verlangt vom Ableger der Mega International Commercial Bank 180 Millionen US-Dollar wegen Verstöße gegen Gesetze des Bankgeheimnisses und der Geldwäsche.

Der Premier hatte bereits am Sonntag Taiwans Finanzaufsichtsbehörde mit der Untersuchung des Falls beauftragt. Eine Arbeitsgruppe soll die Vorwürfe untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Unterdessen sind laut Regierungssprecher weiter Anpassungen am Gesetz gegen Geldwäsche geplant.

Der Regierungssprecher sagte: „Was den Fall angeht, hat der Premier gestern schon angekündigt, dass eine Sondergruppe aus Finanzaufsichtsbehörde, der Zentralbank sowie der Ministerien für Finanzen und Justiz die Hintergründe aufklären solle. Außerdem sollen sie die Verantwortlichen der Bank zur Rechenschaft ziehen. Die Finanzaufsichtsbehörde hat bereits mit diesem Teil der Arbeit begonnen. Derzeit gibt es keine weiteren Informationen dazu.“

Die Regierung machte heute keine Angaben dazu, ob sie die Rolle des ehemaligen Vorsitzenden der Mega Financial Holding Tsai Yeou-tsair in dem Fall untersuchen werde. Erst, wenn die Arbeitsgruppe Klarheit in dem Fall geschaffen habe, werde man sich an die Öffentlichkeit wenden, so der Regierungssprecher.

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